Gemeinsam für mehr Fußverkehr

Verkehrsminister Winfried Hermann, Bürgermeister Wolfgang Vockel und MdL Hermino Katzenstein

 

Tauberbischofsheim hat sich im Wettbewerb um finanzielle Unterstützung für einen systematischen Fußgängercheck durchgesetzt. Eine Jury unter Vorsitz von Landesverkehrsminister Winfried Hermann erteilte jetzt den Zuschlag. Ein Jahr lang wird ein Fachbüro die aktuelle Situation in Tauberbischofsheim analysieren und verbessern helfen. „Für die Lebensqualität insbesondere von Kindern und älteren Menschen spielt es eine zentrale Rolle, den öffentlichen Raum attraktiver zu machen. Sichere und komfortable Wege laden die Menschen dazu ein, möglichst viele Strecken zu Fuß zurückzulegen. Der Straßenraum wird damit wieder zum Lebensraum“, erklärt MdL Hermino Katzenstein, Sprecher für Fußverkehr der grünen Landtagsfraktion. Als Betreuungsabgeordneter der Grünen für den Main-Tauber-Kreis freut ihn besonders, dass eine Kommune aus seinem Zuständigkeitsgebiet zu den Gewinnern des Wettbewerbs gehört.

 

Seit 2015 fördert das Land Fußverkehrs-Checks für Städte und Gemeinden. Bürgerinnen und Bürger erfassen gemeinsam mit Verwaltung und Experten die Stärken und Schwächen im örtlichen Fußverkehr und erarbeiten Verbesserungsvorschläge. „Die Menschen wissen sehr gut, welche Ampelschaltung nervt, welche Übergänge für Kinder gefährlich sind und wo die Bordsteinkanten für einen Rollstuhl zu hoch sind. Fußverkehrschecks bieten die Möglichkeit, dieses Wissen zu bündeln und für die Probleme Lösungen im Gesamtpaket zu finden“, so Hermino Katzenstein. Vergangene Fußverkehrs-Checks haben laut MdL Katzenstein in den jeweiligen Städten und Gemeinden zu einer deutlichen Sensibilisierung und einem besseren Verständnis für die Bedürfnisse der Fußgängerinnen und Fußgänger geführt. „Die Kreisstadt Tauberbischofsheim hat ein gutes Konzept vorgelegt. Ich bin optimistisch, dass dabei gute Ideen herauskommen“, so Katzenstein.

 

Neben Tauberbischofsheim profitieren mit Aalen, Backnang, Gerlingen, Neuenburg am Rhein, Pfalzgrafenweiler und Wiesloch sieben weitere Gemeinden von der aktuellen Förderrunde.

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