Jugendliche möchten gehört werden

Minister Manne Lucha im Austausch mit Vertreter*innen des Kreisjugendrings

Besonders wichtig war den Jugendlichen, dass diverse Beteiligungsformate auch zu echter Mitsprache führen. Häufig bleibe am Ende trotzdem das Gefühl, nicht gehört zu werden. Lucha machte darauf aufmerksam, dass seit der Gemeindeordnungsreform von 2015 Jugendgemeinderäte gestärkt wurden. Auch gebe es Förderprogramme für Beteiligungsprojekte und Demokratiebildung. Wichtig war dem Minister herauszustellen, dass Jugendpolitik heute nicht mehr auf einzelne Bereiche beschränkt sei, sondern Jugendliche in vielen Bereichen beteiligt werden wollten. Manne Lucha machte deutlich, für wie wichtig er vor allem reale Begegnungsräume erachtet.

Auch über die politische Bildung an Schulen wurde diskutiert. Hier monierten die Jugendlichen vor allem den begrenzten Umfang an Gemeinschaftskundestunden.

Beim Thema Social Media herrschte große Einigkeit unter den Teilnehmern der Gesprächsrunde hinsichtlich eines Verbots für unter 14-Jährige.

Ausführlich diskutiert wurde schließlich über das Thema mentale Gesundheit.

Die Themen internationale Konflikte, der Konsum von E-Zigaretten und ein verständlicheres Erklären von politischen Entscheidungsprozessen rundeten den Austausch ab.

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