Nachhaltiges Wirtschaften und Innovation im ländlichen Raum
Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner bei der Ansmann AG
Mit über 35 Jahren Erfahrung in mobiler Energie, insbesondere Akku- und Ladetechnik, zeigt die Ansmann AG, wie mittelständische Unternehmen im ländlichen Raum zukunftsorientiert und erfolgreich arbeiten. Mit mehr als 28 Millionen verarbeiteten Zellen bietet das Assamstadter Unternehmen mit seinen sieben weltweiten Tochterfirmen ein umfassendes Portfolio für die mobile Energie. Im Mittelpunkt des intensiven Austauschs mit Vorstand Markus Fürst und Unternehmenssprecher Christopher Vogt standen nachhaltiges Wirtschaften, technologische Innovationen sowie die Verantwortung von Unternehmen für die Region. Dabei lag der Fokus besonders auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Investitionen in wegweisende Technologien – den zentralen Bausteinen einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung. Markus Fürst berichtete, dass das Innovationsmanagement von Ansmann bei Forschung und Entwicklung eng mit Universitäten und Forschungsinstituten zusammenarbeite und aktuell im Bereich der Medizintechnik einen Akkupack für eine Kinder-Herzpumpe entwickle.
Gleichzeitig unternimmt Ansmann weltweit große Anstrengungen zur Reduzierung von Treibhausgasen. „Wir wollen unseren CO2-Ausstoß Schritt für Schritt reduzieren und Ressourcen schonen“, versprach Christopher Vogt. So habe man alle Verpackungen verkleinert und auf Kartonage ungestellt. Am Stammsitz Assamstadt erzeuge man 63 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien, eine eigene Geothermieanlage versorge das Firmengebäude zu 40 Prozent mit Warmwasser für die Heizung.
Regionale Wertschöpfung und Arbeitsplatzsicherung
Franziska Brantner lobte die Rolle von Ansmann als Treiber für Zukunftstechnologien. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Innovationskraft, die durch die Auszeichung „TOP 100 Innovator“ für Ansmann untermauert wird, und dem Engagement des Unternehmens als Wirtschafts- und Ausbildungsplatz im ländlichen Raum. Das Gespräch zu aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen machte deutlich, welchen Beitrag heimische Unternehmen zur regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum leisten.
Nachwuchsförderung
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nachwuchsförderung. Die Bundespolitikerin der Grünen nahm sich Zeit für den direkten Austausch mit jungen Beschäftigten und Auszubildenden des Unternehmens. Deren Perspektiven, Erwartungen und Ideen seien entscheidend für die zukünftige Ausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft, betonte Brantner. Auch Landtagskandidat Gerd Bayer brach eine Lanze für den ländlichen Raum. Ansmann sei das beste Beispiel, dass die Jugend, auch in Zusammenarbeit mit der DHBW Mosbach, hier vor Ort qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit Zukunft finde.
Der intensive Austausch hob hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Politik ist, um nachhaltige Entwicklung, Innovation und verantwortungsvolles Wachstum im ländlichen Raum zu fördern.