Mit Bioenergie in die Zukunft

Zukunftsweisende Energieversorgung: Bundes- und Kommunalpolitiker der Grünen informieren sich bei der Bioenergie Tauberhöhe bei Weikersheim. Im Bild v.l. Kreisrat Lennart Erlenbach, Landtagskandidat Gerd Bayer, MdB Dr. Sebastian Schäfer, Geschäftsführer Eberhard Ehrmann, Kreisrat Rainer Moritz, Bürgermeister Nick Schuppert und Geschäftsführer Hans-Richard Haas. Foto: Stephan Funk

Biogas ist eine wichtige erneuerbare Energiequelle, die einen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Davon. dass die Nutzung von Biogas nicht nur ökologisch ist, sondern kann auch wirtschaftlich vorteilhaft sein, konnten sich vier Bundes- und Kommunalpolitiker der Grünen beim Besuch der Bioenergie Tauberhöhe in Weikersheim überzeugen.

Großen Weitblick beweisen schon seit 2011 42 engagierte Kommanditisten, vor allem Landwirte aus der Region, die gemeinsam auf der Höhe des Taubertals bei Weikersheim eine Biogasanlage betreiben, die aus Gras, Silage, Schadgetreide, Mais und Luzerne saubere Energie erzeugt. Das Biogas wird zu Strom und Wärme umgewandelt, das ins öffentliche Netz eingespeist oder als Prozesswärme direkt vor Ort genutzt wird.

Gemeinsam mit den drei grünen Kreisräten Rainer Moritz, Gerd Bayer und Lennart Erlenbach machte sich MdB Dr. Sebastian Schäfer, Betreuungsabgeordneter der Grünen für den Main-Tauber-Kreis, ein Bild von der Anlage. Als besonders spannend wertete der Bundestagsabgeordnete die geplante Erweiterung um ein Blockheizkraftwerk in unmittelbarer Nähe des Hallenbads und der Schulen in Weikersheim. Die beiden Geschäftsführer Eberhard Ehrmann und Hans-Richard Haas erläuterten zusammen mit Weikersheims Bürgermeister Nick Schuppert die zukunftsweisenden Pläne für die Anlage, die mittels einer vier Kilometer langen Biogasleitung versorgt werden soll. Die Anlage soll flexibel dann Strom erzeugen, wenn die anderen erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne einmal Pause machen. „So entsteht eine zukunftsweisende Anlage für regionale, CO2-neutrale Energieversorgung, die über ein neues Nahwärmenetz auch private Haushalte und Gewerbetreibende mit CO2-neutraler Heizenergie versorgen kann“, lobte Dr. Sebastian Schäfer die Weiterentwicklung der Gesellschaft.

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