Bundestagskandidatin nominert

Von links: Dieter Kuhnmünch, Rainer Moritz, Birgit Väth, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Oliver Hildenbrand und Johannes Benz

Die Bewerberin der Grünen in der Bildmitte hat an der Universität Göttingen Germanistik, Anglistik und Publizistik studiert. Nach der Tätigkeit in einem Verlag schloss sie ein Studium der Betriebswirtschaft an, das sie sehr geprägt habe. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie in Eberbach. Die erfahrene Politikerin war fünf Jahre lang Landtagsabgeordnete der Grünen, Mitglied im Fraktionsvorstand und Landtagspräsidium. Sie bekleidete die Funktion der verbraucherschutzpolitischen Sprecherin. Gleichzeitig war sie die frauenpolitische Sprecherin und Mitglied im Landesfrauenrat Baden-Württemberg.

„Ich mache gerne Wahlkampf und habe darin reichlich Erfahrung“, empfahl sie sich der Mitgliederversammlung in ihrer Vorstellungsrede. Sie sei davon überzeugt, dass es im Wahlkreis Odenwald-Tauber gelingen könne, das Wahlergebnis für die Grünen wesentlich zu verbessern. Denn „grüne Ideen und grüne Werte sind mehrheitsfähig“. Mit dem Ausstieg aus Atom und Kohle kämpften die Grünen für eine echte Energiewende und den Klimaschutz. Als einzige Partei seien sie für eine nachhaltige Mobilität. Mit der Agrarwende setzten sie sich gegen den Artenverlust und gegen die Vergiftung unserer Umwelt sowie für gesunde Lebensmittel ein. Als Mitglied in der Enquête-Kommission des Landtags zur Verbesserung der Pflege habe sie an den insgesamt über 600 Verbesserungsvorschlägen in diesem Bereich aktiv mitgearbeitet. Diese Sachkenntnis bringe sie in den Wahlkampf ein.

Das Leitbild der Grünen sei „ein familienfreundliches Leben auf dem Land“. Dazu brauche es Zugang zu guter Bildung und Betreuung, zu bezahlbarem Wohnraum und zu Arbeitsplätzen, zu Mobilität und schnellem Internet, zu Gesundheitsversorgung, zu Nahversorgung, zu Kultur- und Freizeitangeboten. Auch wenn sich die Grünen in den Jahren seit ihrer Gründung erheblich verändert hätten, ihre persönlichen Werte sind für Schneidewind-Hartnagel geblieben, „sozial, gerecht, basisdemokratisch und gewaltfrei.“

Die Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber verbinden mit der Kandidatur von Charlotte Schneidewind-Hartnagel die Hoffnung, dass sie einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste der Grünen Baden-Württemberg erreichen kann, die auf einer Landesdelegiertenkonferenz im November gewählt wird. Der anwesende Landesvorsitzende der Grünen Baden-Württemberg, Oliver Hildenbrand, sah hierfür durchaus realistische Chancen. Mit einem guten Wahlergebnis der Grünen in Baden-Württemberg könnte der Wahlkreis Odenwald-Tauber nach langer Zeit wieder mit einer grünen Bundestagsabgeordneten in Berlin vertreten werden.

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