Blumen für die Kandidatin

Bei einer Wahlparty im Kurpark-Foyer in Bad Mergentheim verfolgten die Grünen aus dem Main-Tauber- und Neckar-Odenwald-Kreis die Wahlberichterstattung im Fernsehen. Noch nie haben sich so viele Mitglieder im Wahlkampf engagiert wie diesmal. Die Erwartungen waren hoch, haben sich jedoch nicht ganz erfüllt.

Initiator Dr. Kücherer instruiert die Demonstrierenden
Dr. Kücherer

Rund 70 Personen sind dem Demonstrationsaufruf der Grünen Main-Tauber gefolgt. Am 24. September 2021, dem internationalen Klimastreiktag von Fridays for Future, setzten sie sich mit einer Menschenkette in Bad Mergentheim für konsequenten Klimaschutz ein und riefen dazu auf, die Bundestagswahl zur Klimawahl zu machen. Initiator Dr. Heiner Kücherer (Foto) weist die Teilnehmenden ein.

Sharepic zum Klimastreik am 24. September 2021

Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können. Bisher hat die Politik auf den Protest von Millionen Menschen auf den Straßen nur halbherzig reagiert. Doch mit der Bundestagswahl kann sich das ändern: Wenn viele Menschen erneut die Straßen füllen, wird das Klima zum zentralen Thema der Wahl.

Die Kreisvorsitzenden Corvin Schmid und Birgit Väth bei der Vorstellung der Chronik "40 Jahre Grüne Main-Tauber 1980 - 2020!"
Corvin Schmid und Birgit Väth

Das 40-jähriges Bestehen hätte unser Kreisverband Main-Tauber eigentlich 2020 feiern können. Wegen der Corona-Pandemie war dies nicht möglich. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Am 11. September wurde dieses Jubiläumsfest im Café WeinLese in Gerlachsheim nachgeholt.

Meteorologe Guido Lawenstein beim Vortrag über Klimaveränderungen im östlichen Main-Tauber-Kreis
Meteorologe Guido Lawenstein

Seit 1962 gibt es Wetteraufzeichnungen auf dem Flugplatz in Niederstetten. Meteorologe Guido Lawenstein, Leiter der dortigen Wetterstation, schildet die Besorgnis erregenden Auswirkungen des Klimawandels im östlichen Main-Tauber-Kreis an Hand von Messergebnissen.

Demonstrationszug mit über 500 Menschen

Rund 600 Personen, darunter die grüne Bundestagskandidatin Charlotte Schneidewind-Hartnagel, waren dem Aufruf des Netzwerks gegen Rechts Main-Tauber gefolgt, am 4. September in Königshofen gegen den Auftritt von Björn Höcke zu protestieren. Das war ein Mehrfaches dessen, was die AfD für ihre Kundgebung mobilisieren konnte und veranlasste die Demonstrierenden, "Wir sind mehr" zu skandieren.