Grüne Kandidatin rückt in den Bundestag nach

Stimme für den ländlichen Raum

Die Grünen aus dem Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis feiern das Ergebnis der Bundestagswahl 2017
Auf der Wahlparty

Die Freiburger Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae (Grüne) gibt ihr Mandat auf und wechselt in die Wirtschaft. Für sie rückt Charlotte Schneidewind-Hartnagel nach, die bei der Wahl 2017 Direktkandidatin der Grünen im Wahlkreis Odenwald-Tauber war und auf der Landesliste Platz 15 einnahm.

„Wir freuen uns riesig darüber“, so Birgit Väth, Vorsitzende des Kreisverbands Main-Tauber der Grünen, „dass unser Wahlkreis nach einer 28 Jahre langen Durststrecke endlich wieder auch durch eine grüne Bundestagsabgeordnete in Berlin vertreten wird“. Eine direkte Ansprechpartnerin in der Bundespolitik zu haben sei für die Grünen im Landkreis eine große Unterstützung für die Ideen und Konzepte ihrer Partei. Sie gratuliert Charlotte Schneidewind-Hartnagel herzlich zu ihrem Mandat, das sie im November übernehmen wird. Väth ist überzeugt, dass es mit der früheren Landtagsabgeordneten aus Eberbach „eine Stimme im Bundestag für den ländlichen Raum geben wird“.

Gleichwertige Lebensverhältnisse

Schneidewind-Hartnagel selbst sagt, „in einer intakten Umwelt gut und sicher leben und arbeiten, das für alle Menschen möglich zu machen, dafür will ich Politik machen, damit in der Region Odenwald-Tauber gleichwertige Lebensverhältnisse garantiert bleiben und auch zukünftig vielfältige Lebensentwürfe möglich sind“. Und weiter meint sie: „Es geht darum, die Natur und das Klima konsequent zu schützen, um die Lebensgrundlagen für uns Menschen zu erhalten und die Schöpfung zu bewahren. Es geht um den verträglichen, aber konsequenten Umbau hin zu einer ressourcenschonenden Produktions- und Lebensweise, zu ökologischer Landwirtschaft, neuen Mobilitätskonzepten und sozialer Gerechtigkeit.“

Für Geschlechtergerechtigkeit sorgen

Charlotte Schneidewind-Hartnagel ist die aktuelle Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg, der kürzlich sein 50-jähriges Bestehen und 100 Jahre Frauenwahlrecht feierte. Sie wird sich in ihrer neuen Funktion als Bundestagsabgeordnete daher auch um die Verwirklichung der Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Momentan sucht sie nach einem geeigneten Wahlkreisbüro. Nach Übernahme des Mandats steht sie den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartnerin im Wahlkreis Odenwald-Tauber zur Verfügung.

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