Beeindruckende Demo gegen Björn Höcke

Die Kreisvorsitzende der Grünen Main-Tauber, Birgit Väth, bei ihrer Rede auf der Demo am 4.9.21. Im Hintergrund Bundestagskandidatin Charlotte Schneidewind-Hartnagel
Birgit Väth

Das Netzwerk gegen Rechts Main-Tauber ist ein breit aufgestelltes Bündnis von Gewerkschaften, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Es setzt sich für die Verteidigung der Werte unseres Grundgesetzes wie Demokratie, Toleranz und Vielfalt gegen die Angriffe von rechts ein. Als Partei wirken wir Grüne Main-Tauber am Netzwerk mit.

Der dritte öffentliche Auftritt des vom Verfassungsschutz beobachteten AfD-Politikers Björn Höcke im Main-Tauber-Kreis war der Anlass für eine Demonstration des Netzwerks gegen Rechts Main-Tauber am 4. September in Königshofen. Es wurde die größte von diesem Bündnis jemals organisierte Demo. Rund 600 Menschen waren dem Aufruf gefolgt und schlossen sich dem Protest gegen Björn Höcke und seine Freundin Christina Baum an. Bilder von der Veranstaltung gibt es auf der Homepage des Netzwerks gegen Rechts Main-Tauber.

Auf der Kundgebung sprachen für die Grünen Main-Tauber die Kreisverbandsvorsitzende Birgit Väth und für die Grüne Jugend Rahma Awad. Den Text der Rede von Birgit Väth gibt es hier. Mit ihrer Anwesenheit unterstützten die Bundestagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Odenwald-Tauber, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, die Kandidatin der SPD, Anja Lotz und der Kandidat der Linken, Robert Binder, den Widerstand gegen Rechts.

Die politische Kraft des Erbarmens

Pfarrer Dr. Heiner Kücherer bei seiner Rede auf der Demo vom 4.9.21.
Pfarrer Heiner Kücherer

Eine bemerkenswerte Rede hielt Pfarrer Heiner Kücherer von der Kulturkirche Unterschüpf. Er stellte die Überlegung an, wie die Geschichte vom barmherzigen Samariter von Björn Höcke erzählt würde. Es würde sie gar nicht geben, stellte er fest, weil der Samariter als Fremder erst gar nicht über die Landesgrenze gekommen oder aber als "orientalischer oder afrikanischer Glücksritter" wieder abgeschoben worden wäre. Die vollständige Rede von Heiner Kücherer finden Sie hier.

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