Nachrichten 2019

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 19.12.2019 den Haushaltsplan für das Jahr 2020 beschlossen. In seiner Haushaltsrede kritisierte Grünen-Stadtrat Thomas Tuschhoff unter anderem, dass der Klimaschutz zu kurz kommt und die Schulden der Stadt auf ein neues Rekordniveau steigen. Lesen Sie hier seine gesamte Haushaltsrede.

Gute Neuigkeiten hat MdL Hermino Katzenstein für Gerlachsheim und Grünsfeld. Die Bahnhöfe dieser Orte an der Frankenbahn können mit Hilfe von Landeszuschüssen in den nächsten Jahren modernisiert werden.

Der Betreuungsabgeordnete der Grünen für den Main-Tauber-Kreis, MdL Hermino Katzenstein, freut sich über einen Landeszuschuss für Wertheim. Für die Innenentwicklung in den Teilorten Nassig und Waldenhausen bekommt die Stadt 23.250 Euro vom Land.

Mit der Umsetzung seines Klimaschutzkonzepts hinkt der Main-Tauber-Kreis den Plänen deutlich hinterher. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" meinte Kreistagsfraktionsvorsitzender Rainer Moritz dazu in seiner Haushaltsrede und forderte mehr Engagement beim Klimaschutz ein. Klicken Sie auf "Weiterlesen", um seine gesamte Rede kennenzulernen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit großer Freude habe ich im November 2019 mein Mandat als Nachrückerin im Deutschen Bundestag angetreten. Nach vielen Jahren grüner Politik auf Kommunal- und Landesebene freue ich mich nun, die Interessen der Menschen zwischen Neckar und Tauber auf Bundesebene zu vertreten und in Berlin für eine Politik einzutreten, die die Natur und das Klima konsequent schützt, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

MdB Charlotte Schneidewind-Hartnagel meint zu den Bauernprotesten:
"Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland haben gute Gründe zu protestieren. Jahrelang hat die Bundesregierung eine Agrarpolitik zugunsten großer Betriebe vorangetrieben und das Aussterben vieler Höfe in Kauf genommen. Wenn die Bäuerinnen und Bauern allerdings mit ihren Traktoren nach Berlin fahren, um gegen weitere Maßnahmen zum Insekten- und Umweltschutz und Düngebeschränkungen zu protestieren, wenden sie sich nicht gegen Fehlentwicklungen in der Agrarpolitik, sondern gegen den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Nicht Insekten- oder Wasserschutz bedrohen ihre Existenz, sondern eine Politik für immer größere Betriebe. Wir müssen zu einer Agrarpolitik zurückfinden, die eine Bewirtschaftung fördert, die die Existenz auch kleinerer Betriebe und den Erhalt der Lebensgrundlagen möglich macht."